Du bist besser im Stricken, als du denkst.
Dir hat nur noch niemand gezeigt, wie einfach richtig gutes Stricken sein kann.
Kein Talent.
Keine Jahre Übung. Und ganz sicher kein perfektes Maschenbild.
Ich bin in drei Projekten vom krummen Topflappen zum Fair-Isle-Pullover gekommen.
Und dann kam der Abend, an dem ich aufgehört habe, Anleitungen hinterherzustricken – und angefangen habe, meine eigenen Ideen zu entwerfen.
Alles, was ich seitdem gelernt, ausprobiert, aufgeribbelt und irgendwann verstanden habe, findest du hier. Vor allem die Sachen, von denen ich gern viel früher gewusst hätte.
erste Reihen
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Farbkombis
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selber entwerfen
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ohne Anleitung
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just start
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erste Reihen ☆ Farbkombis ☆ selber entwerfen ☆ ohne Anleitung ☆ just start ☆
Farbmuster-Mythen
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Wolladenpanik
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selber entwerfen
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Stricktools
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you got this!
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Farbmuster-Mythen ☆ Wolladenpanik ☆ selber entwerfen ☆ Stricktools ☆ you got this! ☆
Irgendwo in deiner Wohnung liegt Wolle, die auf dich wartet.
Vielleicht noch in der Tüte.
Vielleicht als angefangener Schal, bei dem du nach zwanzig Reihen gemerkt hast, dass du dich langweilst.
Vielleicht auch nur als Ordner voller gespeicherter Projekte, die du irgendwann machen willst.
Und wahrscheinlich hast du dir mindestens einen dieser Sätze schon erzählt:
Ich hätte nie die Geduld dafür.
Farbmuster sind nichts für den Anfang.
Ich weiß nicht mal, wo ich anfangen soll.
Dafür hab ich keine Zeit.
Ich dachte exakt dasselbe.
Bis ich gemerkt habe: Vielleicht war nie meine Geduld das Problem.
Vielleicht war mein Projekt einfach zu langweilig für mich.
Denn was bekommt man am Anfang fast immer empfohlen?
Einen Schal.
Etwas Einfarbiges.
Etwas Einfaches.
Zweihundert Reihen dasselbe – und dann wundern wir uns, warum plötzlich Netflix interessanter ist.
Mein drittes Projekt war ein Fair-Isle-Pullover.
Nicht, weil ich besonders mutig war. Ich wollte diesen verdammten Pullover einfach haben.
Und genau das hat mehr verändert als jeder gut gemeinte Anfängertipp.
Übrigens: Farbmuster sind nicht schwerer als einfarbig.
Ich finde sogar, sie sind sogar leichter. Und der Grund dafür ist ziemlich genial…
Warte — bevor du die nächste Anleitung anschlägst.
Nicht noch eine Anleitung, die mir sagt, welche Masche als Nächstes kommt.
Sondern die Antworten auf die Fragen dazwischen.
Muss ich das wirklich aufribbeln?
Warum sieht mein Gestrick anders aus als auf dem Foto?
Welche Farben funktionieren zusammen?
Brauche ich diese Strickprobe wirklich?
Und wie kommt man irgendwann von „Reihe 17: mach genau das" zu:
„Wait. Ich glaube, ich weiß selbst, wie ich das machen will."
Genau für diesen Moment gibt es RierieKnits.
Hier landet alles, was ich ausprobiert, falsch gemacht, wieder aufgeribbelt und irgendwann verstanden habe.
Nicht damit du genauso strickst wie ich.
Sondern damit du irgendwann strickst wie du.
Und bis dahin?
Such dir den Pullover aus, bei dem du gerade noch denkst: Dafür bin ich noch nicht gut genug.
Ein Jahr nachdem ich angefangen hatte, fragte mich jemand, wo ich meinen Pullover gekauft habe.
Ein Jahr. So lange strickte ich da.
Auf einem Strickfestival kam dann die andere Frage, immer und immer wieder: nach welcher Anleitung ich arbeite.
Ich hatte keine.
Der Pullover war mein eigener Entwurf – Muster, Farben, Schnitt, alles auf Kästchenpapier entstanden, abends auf meinem Bett.
Und die Reaktion war jedes Mal dieselbe: erst Begeisterung, dann eine kurze Pause, dann: „Du solltest deine Anleitungen verkaufen."
Das klingt jetzt wahrscheinlich sehr viel komplizierter, als es war.
Denn weißt du, womit dieser Pullover entstanden ist?
Kästchenpapier.
Ein Pullover, der mir gut passt.
Ein Maßband.
Ein Taschenrechner.
Wolle.
Das war's.
Kein Kurs. Keine Software. Kein Designstudium.
Und genau da wurde mir zum ersten Mal klar, wie viel beim Stricken unglaublich kompliziert aussieht – und wie wenig davon es eigentlich ist.
Drei Wege von hier.
Such dir den aus, der gerade nach dir klingt.
01
Du willst endlich anfangen.
Du weißt genau, welcher Pullover das ist.
Die Farben hast du im Kopf, seit du ihn irgendwo gesehen hast – ausverkauft, oder nur in Beige, oder nie zum Verkaufen gedacht, weil ihn jemand selbst gemacht hat.
Den wirst du nirgends kaufen können. Zum Glück. Denn genau deshalb wird er deiner – und zwar so, wie ihn sonst niemand auf der Welt hat.
Er muss nicht dein nächstes Projekt sein. Aber er sollte das sein, worauf du zustrickst. Und der Weg dahin ist kürzer, als dir irgendwer erzählt hat.
02
Du strickst schon – aber bei Farbmustern denkst du noch: lieber irgendwann.
Dann ist das hier für dich.
Ich weiß.
Zwei Farben gleichzeitig, Fäden überall und diese Pullover auf Pinterest, bei denen man sich nicht mal erklären kann, wie das Muster überhaupt da reinkommt.
Und dann macht man es einmal.
Und merkt:
Oh. Das war's?
Genau dieser Moment ist einer meiner liebsten beim Stricken.
03
Du weißt noch nicht, ob Stricken überhaupt dein Ding ist.
Dann bleib einfach in der Nähe.
Perfekt. Dann musst du dich auch noch nicht entscheiden.
Bleib einfach ein bisschen hier.
Ich erzähle dir von den Dingen, bei denen ich selbst irgendwann dachte: Wait – warum sagt einem das eigentlich niemand?
Und wer weiß.
Vielleicht sitzt du irgendwann abends da, hast Nadeln in der Hand und weißt gar nicht mehr genau, wann aus „vielleicht" eigentlich „okay, ich mach das" geworden ist.
knit this down
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knit this down ☆
Die guten Stricktipps stehen irgendwie nie in der Anleitung. Also stehen sie hier.